Workshop: Akzeptanz und Wertschöpfung

Eine Arbeitsgruppe der DialogGesellschaft 2018-2019 – Workshop-Bericht vom 18. Oktober 2018

Welche grundsätzlichen Faktoren und Treiber für Akzeptanz gibt es und welche Möglichkeiten haben Unternehmen, um das Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichem Erfolg und negativer Außenwahrnehmung aufzulösen? Ein Workshop zu Fragen der Akzeptanz von Vorhaben und Vorhabenträgern.

Eine Arbeitsgruppe der DialogGesellschaft traf sich am 18. Oktober 2018 in den Räumen des Beratungsunternehmens Johanssen + Kretschmer, um sich mit Fragestellungen rund um Akzeptanz und Wertschöpfung auseinanderzusetzen. Die zentrale Frage lautete, aus welchen Gründen Unternehmen, vor allem große Vorhabenträger, negativ wahrgenommen werden, obwohl sie wirtschaftlich erfolgreich agieren.

Im Workshop haben ca. 20 Kommunikationsexperten aus den Branchen Wohnungsbau und Stadtentwicklung, Energiewirtschaft und Flugverkehr diskutiert, wie Vorhabenträger aus eigener Kraft Akzeptanz für ihre Vorhaben gewinnen und unternehmerische Handlungsspielräume erweitern können.

Aus mehreren provokanten Thesen entstanden erste Schlussfolgerungen: Die Ablehnung wirtschaftlicher Erfolge geht meist mit Ängsten der sozialen Spaltung oder Desintegration einher. Insofern müssen Vorhabenträger die spezifischen Konflikte und Sichtweisen kennen, um darauf aufbauend Angebote zur Teilhabe machen zu können. Auf diese Weise können sie einen Beitrag zur Überwindung dieser Spaltungsängste leisten und Akzeptanz fördern.

Darum lohnt es sich als Vorhabenträger zu analysieren, welche oft ungenutzten Chancen und Möglichkeiten sich durch den Dialog mit den Betroffenen eines Vorhabens eröffnen. Die Workshop-Teilnehmer konnten herausarbeiten, dass die Versäumnisse auf ganz unterschiedlichen Ebenen passieren: in der Projektplanung, in der Kommunikation und nicht zuletzt in Ermangelung von Teilhabechancen für die vom Vorhaben Betroffenen. Gut überlegte, breit angelegte Angebote zur Teilhabe an der eigenen Wertschöpfung können Vorhaben beflügeln.

Die Diskussion der Arbeitsgruppe wird in den nächsten Monaten fortgesetzt.

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